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Anwendungsbereich
Lichtwirkung
Light Source
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Das Auditorium von La Porta del Parco

About Project

 
Das Projekt La Porta del Parco, ein Veranstaltungs- und Vergnügungskomplex, erste der Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Industriestandorts der Ilva-Stahlwerke bei Bagnoli, ist aus einem ehrgeizigen und klarem Vorhaben entstanden: ein neues Stück Stadt als Eingangstor zum großen Strandpark Bagnoli Futura zu schaffen.

La Porta del Parco ist in der Tat als großzügiger öffentlicher Freiraum mit mehreren Ebenen, fließendem Übergang zwischen dem Innen- und Außenbereich des Komplexes und großen geneigten Ebenen entworfen worden, mit denen der Höhenunterschied von mehr als 8 m zwischen der Stadt (Via Nuova Bagnoli) und dem künftigen Stadtpark fast unmerklich überwunden wird. Die Kontinuität ist auch durch die Verwendung von dunkelgrauem Keramikmaterial für die Verkleidung der horizontalen Flächen beton, da es an den vulkanischen Stein anknüpft,  mit dem die öffentlichen Stadträume von Neapel gestaltet sind. Der Komplex (mit einer Gesamtfläche von 40.000 qm und ca. 16.500 qm Parkfläche im Untergeschoss) bietet eine interessante Mischung an Aktivitäten und erfüllt verschiedene Funktionen Neben zwei großen öffentlichen Plätzen beherbergt er ein Wellness Center mit Thermalbad sowie Schwimmbäder und Fitness Center auf insgesamt rund 7.000 qm Fläche, einen Konferenzsaal mit 300 Plätzen, einen 1.100 qm großen Ausstellungsraum, eine Reihe von Mehrzweckbe- reichen innerhalb und außerhalb der Einrichtung,sowie Geschäfte, Bars, Büros und Parkplätze für 600 Stellplätze. Der Konferenzsaal und die Lichtkuppel am Eingang des Wellness Centers, zwei Lichtobjekte aus Glas und Stahl, sind die einzigen Erhebungen zwischen den großen geneigten Ebenen im urbanen Raum. Beide sind von iGuzzini beleuchtet. Der Saal von La Porta del Parco - praktisch die urbane Front des Komplexes an der Via Nuova Bagnoli - ist ein kompakter, einheitlicher Baukörper. Er ist vollkommen transparent und mit einer. Hülle aus ,,Schuppen” überzogen, die aus Glas mit niedriger Abstrahlung bestehen. In diesem Gebäude wurde die Idee der Transparenz durch die Verwendung von Materialien wie Glas und Stahl mit einer hervorragenden Akustik verbunden. Dies gelang dank spezifischer Studien und der Ausarbeitung funktioneller Lösungen sowohl im Bereich von Akustik als auch Lichttechnik. Schallabsorbierende mit Melamin beschichtete Rohre an den senkrechten Wänden des Saals, die zwischen den vertikalen Strukturprofilen auf unterschiedlicher Höhe an den Metalltraversen der Glasschuppen platziert wurden, sorgen für eine exzellente Akustik im Inneren des Glaskörpers und gleichzeitig für eine maximale Lichtdurchlässigkeit nach außen. Auf diese Weise reflektiert das Auditorium tagsüber die Umgebung, wird nachts zu einem leuchtenden Wahrzeichen und garantiert dabei stets eine optimale Akustik. Im Saal des Auditoriums sind an den Bögen Strahler iTeka angebracht, um die Allgemeinbeleuchtung zu erzeugen. Die 150W-Leuchten mit asymmetrischer Optik sind paarweise installiert. Der Lichtstrom ist na ch unten und nach oben ausgerichtet, um durch die indirekte Lichtausstrahlung eine weiche, diffuse Beleuchtung zu erhalten, welche dann durch direktes Licht ergänzt wird. Im Foyer empfangen die Strahler Tecnica mit 50W- Lampen und die Einbauleuchten Pixel Plus in der größeren Version, die mit unterschiedlich starken Lampen bestückt sind, die Besucher mit einer angenehmen Lichtatmosphäre. Das architektoni- sche Projekt der Mehrzweckanlage Porta del Parco erfüllt außerdem die Anforderungen in Bezug auf Energieeffizienz und hohe Umweltverträglichkeit. Solaranlagen sind an den beiden großen nach Süden und Süd-Westen geneigten Fronten der durchgehenden Flächen positioniert. Monokristalline Photovoltaik-Module gewährleisten die Eigenproduktion von mehr als 20% des täglichen Energiebedarfs des Gebäudekomplexes, was jährlich rund 256.000 kWh entspricht. Das Projekt sieht außerdem das Recycling des Thermalwassers zur teilweisen Verwendung für die Schwimmbecken der Thermalanlage vor. Die Verglasungen der kuppelförmigen Baukörper besitzen eine Solarkontrolle und sind reflektierend. Auch die Lichtkuppel des Wellness-Centers ist mit Leuchten von iGuzzini erhellt: Platea, Tecnica und Ledplus. Die Einbauleuchten die den Platz erhellen, stammen hingegen nicht von iGuzzini.
 

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  • Year:
    2011
  • Client:
    Bagnoli Futura Spa
  • Designer:
    Arch. Silvio d’Ascia with Servizi Integrati and IDI
  • Lichtgestaltung:
    Silvio d’Ascia and Servizi Integrati
  • Final design and works: Sled SpA - Misha Rae Works supervision: Servizi Integrati S.r.l. - Nicola Salzano de Luna, I.D.I. S.r.l. - Paolo Minucci Bencivenga
  • Photographer:
    Barbara Iodice

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