Produkttypen
Anwendungsbereich
Lichtwirkung
Light Source
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Das Gran Teatro de La Habana im neuen Gewand.

About Project

Barmherzigkeit, Aufklärung, Musik und Theater - das sind die wichtigsten Marmorstatuen der Fassade des Gran Teatro de La Habana Alicia Alonso. Das Gran Teatro befindet sich im pulsierenden Herzen der Stadt und ist die Heimstätte des Ballet Nacional de Cuba und der kubanischen Nationaloper. Es wurde (1915) als Teil des imposanten Palacio del Centro Gallego vom belgischen Architekten Paul Belau entworfen. Im Januar 2016 rückte dieses Gebäude, das zur Förderung der sozialen Aktivitäten in der Stadt gebaut wurde, dank seines neuen, aus Licht genähten und Erstaunen und eine starke theatralische Wirkung hervorrufenden Gewandes wieder in den Mittelpunkt. Praktisch ein Kleiderwechsel, sobald die Nacht einbricht - dank des suggestiven Spiels von Licht und Schatten. Die Architektur selbst ist einfach grandios und reich an neobarocken Prunkelementen mit ihren geschmeidigen Motiven und geschwungenen Linien; die zahlreichen, einander abwechselnden architektonischen Details können erst nach unzähligen Betrachtungen und Deutungen in ihrer Gesamtheit erfasst werden. Um die Gegensätze und die Besonderheiten des Gebäudes hervorzuheben, wurde bei der Beleuchtung der Architektur auf das Spiel mit den verschiedenen Farbtemperaturen der Leuchtkörper mit LED-Lichtquellen gesetzt, indem von warmen Farbtemperaturen von 2700K zu kalten Farbtemperaturen von 4000K übergegangen wird. Im Rahmen einer ersten Projektphase wurden Fotogrealisationen des Gebäudes entwickelt, die die möglichen Lichteffekte zeigten, um diese dem Kulturministerium der Republik Kuba zu unterbreiten. Danach wurden die ersten Mock-ups angefertigt, um sich einen konkreten Eindruck hinsichtlich der Lichtqualität und der erzielten Ergebnisse verschaffen zu können. Für die Beleuchtung der vordergründigen Elemente wie der vier Statuen aus weißem Marmor und des Dekors wurden daher in Kuba eher unübliche Strahler mit kalter Farbtemperatur eingesetzt, während für die Beleuchtung des zentralen Körpers eine warme Farbtemperatur gewählt wurde, sodass eine beeindruckende Harmonie und formale Reinheit erzielt werden konnte. Durch die Produktauswahl wurde ein optimaler Farbwiedergabeindex sichergestellt und dank der kompakten Abmessungen der Leuchten war die Installation selbst auf verwinkelten Oberflächen mit baulichen Vorgaben recht einfach. Das Spiel der krassen Gegensätze zwischen Licht und Schatten konnte mithilfe von Strahlern des Typs iPro erzielt werden: für eine von unten nach oben projizierte Beleuchtung wurden Spot-Optiken herangezogen, um die „Silhouette“ des Gebäudes nachzuzeichnen, während zur Wahrnehmung der Weichheit des Lichts und der Trennung zwischen Objekt und Hintergrund auf Medium-Flood-Optiken mit warmer Farbtemperatur zurückgegriffen wurde. Um dem Gebäude Vertikalität zu verleihen, wurden die Lisenen, die einen genau definierten Rhythmus skandieren, mit Leuchten des Typs Linealuce Compact mit LEDs mit 4000 K und Wall-Grazing-Optik beleuchtet. Durch die leicht streifende Beleuchtung von unten nach oben und durch den Einsatz der Grazer-Linse, die auf einer Seite Mikrostrukturen aufweist, sodass die anfängliche Ausgabe des direkten Lichts gesteuert werden kann, wird ein gleichmäßig nuancierter Lichteffekt auf der Oberfläche erzielt, sodass unser Auge die Details und das auf der Gebäudefassade inszenierte Schauspiel wahrnehmen kann.

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  • Year:
    2015
  • Client:
    Kulturministerium der Republik Kuba
  • Architekt:
    Paul Belau (1915)
  • Lichtgestaltung:
    O.H.C.H. La Habana
  • Photographer:
    Enrique Torres Acevedo

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Schönheit begeistert uns. Schönheit verleiht Dingen ihre Unsterblichkeit.
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