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Kulturzentrum Väven

Über das Projekt



Das Kulturzentrum Väven ist Teil eines Stadtentwicklungsprojekts namens “Die Stadt zwischen den  Brücken”, das als wichtiger Katalysator für die urbane Erneuerung von Umeå angesehen wird und einen  Kulturbereich entlang des Flusses Ume schaffen möchte.  Väven liegt im Zentrum der Stadt Umeå, ganz in der Nähe des Rathausparks am Fluss. Das Kulturzentrum  nimmt die Fläche eines ganzen Häuserblocks im Stadtzentrum ein. Das von Snøhetta in Zusammenarbeit  mit White Arkitekter AB entworfene Gebäude “verwebt” (daher der schwedische Name Väven) verschiedene  kulturelle Programme und Aktivitäten und bietet der Allgemeinheit eine Bühne: Die Verwebung aus Kultur,  Literatur, verschiedenen Ressorts,  sozialen Aspekten, Spaß und Essen drückt sich im Bau und den Fassaden des Gebäudes aus. 

Ein Teil der Konstruktion befindet sich in einem bereits vom städtischen Raster festgelegten Bereich,  während der andere eine Zone des Flussdamms einnimmt, der bisher zeitlich befristeten Aktivitäten und  flexibler Nutzung vorbehalten war.  Das Zentrum vereint verschiedene öffentliche Funktionen in einem komplexen, dabei im  menschengerechten Maßstab angelegten Gebäude, das die Barrieren zwischen hauseigenen Aktivitäten  und öffentlichen Flächen aufhebt.  Das Konzept des Miteinander-Verwebens klingt nicht nur in den kulturellen Aspekten, sondern auch in den  verschiedenen Gebäudefunktionen wieder an, zu denen ein Hotel, ein Konferenzzentrum, ein Theater, ein  Museum, eine Bibliothek und viele andere Aktivitäten gehören, die unter einer gleichförmigen Fassade aus  horizontal verlaufenden, leicht unterschiedlichen und verschobenen Streifen mit interessanten graphischen  Effekten aufgehoben sind.

So ähnelt die Fassade dem Stamm der Birke, einer in diesen Breiten häufigen  Baumart, mit seinen weißen und dunklen Streifen: Die weißen Zonen bezeichnen die geschlossenen Zonen  des Baus, die dunklen hingegen die offenen, verglasten Bereiche des Gebäudes. Die Vielfalt der Nutzungen,  für die der Bau bestimmt ist, und seine komplexe Geometrie bedurften eines flexiblen Beleuchtungssystems,  das vorwiegend auf Reflex-Einbauleuchten basiert, die in einer Spezialausführung mit schwarzer Lackierung  installiert wurden, um sich dem architektonischen Umfeld bestmöglich anzupassen. In den  Gemeinschaftsbereichen des Hotels (Zimmer und Flure) wurden Laser Blade-Leuchten verbaut.
 
 

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  • Year:
    2015
  • Client:
    Väven / Umea AB / Balticgruppen AB
  • Architekt:
    Snøhetta Arkitekter in Zusammenarbeit mit White Arkitekter AB
  • Lichtgestaltung:
    ÅF Lightdesign
  • Structural engineering:
    Ramböll
  • Installation:
    Bravida
  • Photographer:
    Lindman Photography

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