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Lichtwirkung
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Italcementi i.Lab

Stezzano, Bergamo, Italien
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Über das Projekt


Das neue Zentrum für Forschung und Innovation i.Lab von Italcementi liegt am östlichen Ende des Wissenschafts- und Technologieparks Kilometro Rosso von Bergamo. Es ist die ideale Fortführung der roten "Mauer", die die Autobahn Mailand-Venedig kennzeichnet. i.Lab entspricht den strengsten Anforderungen in Sachen Energieeffizienz und innovative Planungsqualität und wurde mit dem "Platinum" LEED - Zertifikat (Leadership in Energy and Environmental Design) ausgezeichnet, dem international höchsten Standard in der Energie- und Umweltzertifizierung. Die Architekturbeleuchtung dieses Gebäudes unterstreicht den Hauptzugangsbereich, der durch ein hervorstehendes Schutzdach mit einer Auskragung von etwa 20 Metern und ein plastisches Volumen aus Beton hervorgehoben wird, das auch dazu beiträgt, die horizontale Entfaltung des gesamten Gebäudes kenntlich zu machen.
Dieses Schutzdach lässt außerdem einen großen externen und überdachten Platz auf doppelter Höhe entstehen, der auf natürliche Weise in die verglaste Eingangshalle übergeht, von der wiederrum die beiden Gebäudeflügel ausgehen. 

In der Halle und den Gemeinschaftsbereichen fiel die Wahl auf Lightshed mit Fluoreszenzlampen und Jodid-Metalldampflampen, während iGuzzini-Leuchten die Allgemeinbeleuchtung bestimmen.

Richard Meier hat eine artikulierte Struktur auf zwei übererdigen Stockwerken konzipiert, die die Labore und Büros beherbergen. Zwei weitere Stockwerke sind untererdig vorgesehen und erstrecken sich über insgesamt 11.000 Quadratmeter, von denen 7.500 ausschließlich für Forschungslabore bestimmt sind.

Die Beleuchtung des Labor-Bereichs wird durch spezielle Leuchten (iN70) bestimmt, die Licht-Einschnitte an der Decke bilden und dank ihrer Dark-Light-Optik eine kontrollierte Leuchtdichte gewährleisten. Die Beleuchtung dieses Bereichs ist in enger Zusammenarbeit mit denjenigen entstanden, die für die Konstruktion der Trennwände zuständig waren: Die Notwendigkeit einer angemessenen Beleuchtung der Arbeitstische musste damit in Einklang gebracht werden, dass die Decke für die Installation der Absauganlagen frei sein musste, die aufgrund der Bearbeitung zahlreicher chemischer Elemente in diesen Räumen unerlässlich sind.

Die Labore liegen im ersten Flügel, der parallel zur Autobahn verläuft und in dem auch die Büros untergebracht sind. Außerdem befindet sich hier eine große Bibliothek mit über 10.000 Bänden, die für die Planer und Techniker, die sich mit den Themenbereichen Zement und Beton beschäftigen, eine wichtige Anlaufstelle ist. Extern wird dieser Flügel von den Einbauleuchten Linealuce mit Fluoreszenzlampen für das Streiflicht beleuchtet, integriert mit den Strahlern Platea.


Der zweite, senkrecht zum ersten liegende Flügel beherbergt im Erdgeschoss eine Cafeteria und einen großen Konferenzsaal, während im oberen Stockwerk die Vertretungsbüros untergebracht sind. Der Konferenzsaal bietet Sitzplätze für bis zu 240 Personen und erstreckt sich über eine doppelte Höhe mit Glaswänden, die zum Innenhof gehen, und einer Durchgangsgalerie im oberen Stock. Ein zweiter, kleinerer Saal durchkreuzt ihn volumetrisch im ersten Stock und ist für Versammlungen und Arbeitssitzungen bestimmt. 

Dieser zweite Sitzungssaal wird von Light Air beleuchtet, während im großen Konferenzsaal Hub die Beleuchtung bestimmen, eingelassen in Deckenrillen und abwechselnd mit LED-Einbauleuchten angeordnet. Das Foyer wird von den Leuchten Deep Frame bestückt mit LEDs beleuchtet. 

Die Beleuchtung der Büros wird von in den Stahlbeton eingelassenen Light Shed sowie von den Leuchten iRoll in der „hervorspringenden"  Version, d.h. komplett mit einem Ausleger, bestimmt. Alle verwendeten Leuchten sind mit dem DALI-Protokoll kompatibel und werden von einem

Lichtsteuerungssystem, das nicht von iGuzzini stammt, gesteuert. Die grundlegende Anforderung an den lichttechnischen Entwurf, der von Piero Castiglioni und Guido Bianchi ausgearbeitet wurde, bestand darin, die Leuchten perfekt und dezent ins Gesamtbild zu integrieren. 
Sämtliche Leuchten mussten in die architektonische Struktur aufgenommen werden und durften keine „sichtbaren Leuchten” sein. Das, was betont werden sollte, waren die Struktur und das eingesetzte Material.

 

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  • Year:
    2011
  • Client:
    Italcementi Group
  • Architektonisches Projekt:
    Richard Meier & Partners Architects LLP
  • Lichttechnisches Projekt:
    Piero Castiglioni - Guido Bianchi
  • Foto:
    Paolo Carlini