[ Architekten und Designer ]
Renzo Piano
„Die Schaffung von Architektur ist ein sehr alter Beruf wie Jagen, Fischen, die Bestellung der Felder und Forschen.“
Geboren in Genua im Jahr 1937.Renzo Piano, der 1964 sein Studium am Mailänder Polytechnikum abschloss, sammelte zunächst praktische Baustellenerfahrung bei seinem Vater in seiner Heimatstadt und war im Planungsbereich von 1958 bis 1964 mit Franco Albini tätig, während er von 1965 bis 1970 mit Louis Kahn in Philadelphia und Z. S. Makowsky in London arbeitete.
Im Jahr 1971 begann er seine Zusammenarbeit mit Richard Rogers (Piano & Rogers), ab 1977 die mit Peter Rice (Atelier Piano & Rice) und ab 1980 die mit R. Fitzgerald in Houston; in Genua mit dem assoziierten Architekten Shunji Ishida, in Paris mit dem assoziierten Ingenieur A. Vincent sowie den assoziierten Architekten N. Okabe und Bernard Plattner.
Renzo Piano, der als Visiting Professor an verschiedenen Universitäten in Europa und in den Vereinigten Staaten tätig ist, hat viele Anerkennungen bei italienischen und internationalen Architekturwettbewerben erhalten und wurde 1978 mit dem Preis „Union Internationale des Architects“ in Mexico City ausgezeichnet.
1981 erhielt er den Honorary Fellowship AIA und seinen ersten Compasso d’Oro, auf den 1998 der für das für iGuzzini illuminazione entworfene Beleuchtungssystem Nuvola folgte.
Das Royal Institute of British Architects (RIBA) gewährte ihm 1985 das Honorary Fellowship und 1989 die Royal Gold Medal for Architecture.
Im Jahr 1998 wurde ihm der Pritzker Architecture Prize zuteil.
Seine neueren Projekte sind der Umbau des Beaubourg, der Wiederaufbau des Potsdamer Platzes sowie das Nasher Sculpture Center in Dallas.
Seiner Tätigkeit wurden zahlreiche Ausstellungen in London, Paris, Mailand, Rom, Venedig, Genua, Arezzo, Bologna, Bari, Neapel, Helsinki, San Paolo, New York, Houston, Los Angeles, Philadelphia, Tokio, Kyoto, Nizza, Toronto, Boston und Sydney gewidmet.
Zurzeit lebt Renzo Piano in Paris und ist in den drei Büros in Paris, Genua und Houston tätig, wo ihm eine Gruppe von Mitarbeitern zur Seite steht, die auf unterschiedliche Disziplinen spezialisiert sind.
Die Zusammenarbeit von Piano und iGuzzini geht auf das Jahr 1986 zurück, in dem die Arbeiten zum Umbau des Lingotto begannen. Für dieses Projekt schuf iGuzzini entsprechend den Angaben von Renzo Piano und mittels einer Reihe von Tests und Überprüfungen den Strahler Lingotto, der dann später in die Serienproduktion des Unternehmens aufgenommen wurde.
Ebenfalls auf Anfrage von Renzo Piano entwickelte und realisierte iGuzzini den Entwurf für die innovative Außenleuchte Nuvola, bei der indirekte Beleuchtung erstmals auch im Außenbereich eingesetzt wurde.
Der innovative Charakter der Leuchte wurde von der Vereinigung für Industriedesign ADI anerkannt, die Nuvola 1998 mit dem Compasso d’Oro auszeichnete.
Zwischen 1999 und 2000 realisierte Renzo Piano die Sanierung und Umgestaltung des Centre National George Pompidou.
Bei diesem Projekt wurde er unterstützt durch die beleuchtungstechnische Beratung der Techniker von iGuzzini, welche die speziell für dieses Projekt von Renzo Piano konzipierte Leuchte Le Perroquet entwickelten und ausarbeiteten.
Piano griff später bei zahlreichen Projekten auf die Produkte von iGuzzini zurück und ließ sich in Beleuchtungsfragen von den Technikern von iGuzzini beraten. Einige dieser Projekte sind das Zentrum Jean Marie Tibaou, das Design Center von Mercedes in Sindelfingen, die Umbauarbeiten am Hafen von Genua für das G8-Treffen sowie die Arbeiten für die Wallfahrtskirche von Pater Pio.