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iGuzzini beleuchtet Die Pietà im Petersdom

Rome, Italy

Vier unterschiedliche Lichtszenarien zur effektvollen Untermalung des Meisterwerks von Michelangelo

Die Dombauhütte von St. Peter hat für die Erneuerung der Beleuchtung eines der weltweit berühmtesten Kunstwerke iGuzzini auserwählt: Die sich in der Kreuzkapelle des Petersdoms befindende Pietà von Michelangelo erstrahlt nun in einem neuen Licht. Die neue Anlage wurde vom Mailänder Studio Rossi Bianchi lighting design entworfen und soll die vorherige ersetzen,  den Kunstgenuss des Meisterwerks der Renaissance steigern und intelligente Lösungen in den Dienst der Besucher stellen, die das Ergebnis neuester LED-Technologien sind.

“Wir bieten der Dombauhütte von St. Peter unsere erprobte Kompetenz - die wir bereits in den 90er Jahren bei der Beleuchtung der Skulpturen von Bernini und Canova in der Galleria Borghese unter Beweis gestellt haben - um mithilfe des Lichts eines der schönsten Werke der Weltgeschichte zu untermalen: Die Pietà von Michelangelo”, kommentierte Adolfo Guzzini, Präsident von iGuzzini illuminazione. “Seit jeher stellt iGuzzini seine Lichtkultur in Italien und auf der ganzen Welt in den Dienst der universellen Sprache der Schönheit und der Menschen. Auch im Petersdom feiert die Skulptur nun eine Auferstehung dank unserer Fähigkeit, ein ausbalanciertes Licht zu schaffen, welches die Form der Skulptur hervorhebt und auf dem Marmor ein “perfektes Licht” realisiert - wie bereits Giulio Carlo Argan anlässlich der Ausstellung von Canova mit Beleuchtung von iGuzzini bemerkte.“

Neben dem Austausch vorheriger Geräte durch solche mit neuester LED-Technologie, zeichnet sich die neue Anlage durch die Möglichkeit aus, auf einfache und intuitive Weise vier verschiedene Lichtszenarien aufzurufen, um unterschiedliche visuelle Anforderungen abzudecken. Die einzelnen Lichtszenarien werden mit kompakten, praktisch unsichtbaren Leuchten in warmweißer Lichtfarbe (3000 K) und sehr hoher Farbwiedergabe realisiert, sodass die plastischen Formen und die Leuchtkraft des Marmors zur Geltung kommen und eine verbindende und stimmige Ansicht des Ganzen entsteht, in der die Intensität jedes Details dieses Meisterwerks bestaunt werden kann.

“Mit der neuen Beleuchtung, die auch in wissenschaftlicher Hinsicht ambitioniert ist, können wir die Bedeutung des Werkes von Michelangelo besser verstehen und bewundern,” sagte Seine Eminenz Angelo Kardinal Comastri. „Die Pietà ist der in Marmor gehauene Glaube Michelangelos. Der Künstler wollte im jungen Gesicht Mariens eine stets gegenwärtige Botschaft ausdrücken: Die Meidung der Sünde ist die einzige wirkliche Kur für Schönheit und ewiger Jugend.“

Dank des DALI-Steuerungssystems können die in Gruppen gegliederten Leuchtkörper in ihrer Lichtstärke reguliert werden, um das Beleuchtungsprojekt auf die verschiedenen Lichtszenarien abzustimmen, die aus Gründen der ausstellerischen Klarheit “Lichtszene Nord - Plastisch”, “Lichtszene Ost - Lichtschlitz”, “Lichtszene Süd - Lichtfülle” und “ Lichtszene  West - Alltäglich” genannt werden.

 

Lichtszene Nord - Plastisch
In dieser Lichtszene dient die Beleuchtung einer funktionalen Rezeption des Kunstwerks aus nächster Nähe, um den künstlerischen Rang der Skulptur herauszustellen und den Gläubigen ein atmosphärisches Erlebnis zu ermöglichen. Das Licht ist mit Palco-Strahlern auf Schienen seitlich der Wandpfeiler auf die Skulptur gerichtet, während Boden, Decke und Hintergrund nur minimal ausgeleuchtet werden. In diesem Szenario nimmt man keine vorherrschende Richtung wahr, es dominiert im Gegenteil ein Gleichgewicht von Hell-Dunkel-Tönen, die die Plastizität des Werkes vor Augen führt und die vorbeigehenden Besucher dazu ermuntert, die einzelnen Details in Augenschein zu nehmen und einen Eindruck von der Harmonie des Ganzen zu erhalten.

iGuzzini beleuchtet Die Pietà im Petersdom

Lichtszene Ost - Lichtschlitz
Vom seitlichen, gen Osten gerichteten Kapitell beleuchtet ein Lichtbündel in diesem Szenario seitlich Die Pietà. Die Richtung des Lichteinfalls ist sichtbar, die Schatten akzentuiert. Die ruhige Beleuchtung der Gewölbe und des Hintergrunds rahmt die gesamte Marmorgruppe ein. Die vibrierenden Reflexe heben den Glanz des Marmors effektvoll und emotionalisierend hervor. Diese Lichtszene ist das Ergebnis einer Kreuzung von Lichtkegeln frontaler Palco-Strahler mit verschiedenen Dimmungsgraden, während das Gewölbe und der Fußboden nahezu im Dunkeln verbleiben.

iGuzzini beleuchtet Die Pietà im Petersdom

Lichtszene Süd - Lichtfülle
In diesem Szenario sind alle Leuchten eingeschaltet. Die Skulptur erstrahlt und wird selbst zur Lichtquelle. Das Gewölbe und der Fußboden sind etwas weniger ausgeleuchtet, da sich alles in dem Punkt bündelt, in dem sich die Skulptur befindet. Im Gegensatz zu den vorherigen Lichtszenen ist die Beleuchtung des Mittelgewölbes, der Bögen und der seitlichen Gewölbe etwas zurückgenommen. Zum Streiflicht kommt in diesem Szenario auch das Licht der frontalen Palco-Strahler zum Tragen.

iGuzzini beleuchtet Die Pietà im Petersdom

Lichtszene  West - Alltäglich
In dieser Lichtszene ist die Beleuchtung für die Besucher des Petersdoms konzipiert, die das Werk durch das Schutzglas betrachten. Die Beleuchtung ist demnach frontal und speist sich aus Palco-Strahlern, die in Dreiergruppen auf Pfeilern installiert sind. Deren Lichtstrahlen kreuzen sich daher in symmetrischen Winkeln, um dem Zuschauer die plastische Natur des Werks vor Augen zu führen. Das Mittelgewölbe ist gleichmäßig ausgeleuchtet, während die Bögen und die seitlichen Tonnengewölbe ein gleichförmiges, doch weniger intensives Licht erhalten, was durch den kombinierten Einsatz der Lichtkegel von Palco-Strahlern und linearem Underscore-Licht erzielt wird.

iGuzzini beleuchtet Die Pietà im Petersdom
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