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iGuzzini beleuchtet Giottos Meisterwerk mit neuem Licht

Die neue Beleuchtungsanlage wird einschalte

Dank der IoT-Technologie taucht die Scrovegni-Kappelle in die Zukunft ein

iGuzzini setzt seine Verpflichtung zur Verbesserung des Weltkulturerbes auf der ganzen Welt fort und illuminiert die Meisterwerke eines weiteren großen Maestros. Nach dem inzwischen legendären Projekt, wodurch dem Letzten Abendmahl von Leonardo Da Vinci 2015 neue Ausdruckskraft verliehen werden konnte, wurde am 11. September eine innovative Beleuchtungsanlage mit IoT-Technologie in der Scrovegni-Kapelle in Padua eingeweiht. Diese bringt die unschätzbaren Fresken des florentinischen Meisters noch besser zur Geltung und vereinfacht die Anlagensteuerung - eine bisher einmalige Anwendung intelligenten Lichts im Kulturbereich. Ein eingehender Analyse- und Innovationsprozess, auf den eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Kapelle folgen wird.

Basierend auf der fortlaufenden technologischen Weiterentwicklung wird iGuzzini in den kommenden Jahren zur Verbesserung der Beleuchtung beitragen.
„Dies ist ein bedeutendes Zeichen an andere große italienische Firmen, denen ich sage: Kopiert iGuzzini"kommentierte der Minister für Kulturerbe und Tourismus Dario Franceschini nach dem Besuch der Kapelle. „Wenn ein Unternehmen wie iGuzzini so handelt, kann ich nur dankbar sein.“

Das Projekt ist Teil einer weitreichenderen Zusammenarbeit zwischen iGuzzini und der Stadt Padua. Diese wurde unter der Aufsicht der Interdisziplinären Kommission für die Konservierung und Restaurierung der Scrovegni-Kapelle in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Photometrie der Hochschule für Konservierung und Restaurierung umgesetzt. Dadurch wird ein emotionaleres, wahrhaftigeres und ergreifenderes Empfinden der Farbwunder des Meisters aus der Toskana möglich. Durch das neue Beleuchtungssystem mit IoT-Technologie kann durch die Integrierung von LED-Leuchten, Umgebungssensoren und Softwareanwendungen über ein Internetprotokoll eine „wahrnehmbare Restaurierung“ erfolgen.

Die asymmetrische Verteilung der sechs Fenster, konzentriert auf der Südwand im Inneren der Kapelle, zieht auch eine ungleichförmige Verteilung des Sonnenlichts nach sich. Die Wand mit den Fenstern wird weniger von natürlichem Licht bestrahlt als die gegenüberliegende Wand. Dies erzeugt eine ständige Veränderung des visuellen Gleichgewichts in der Umgebung und eine lästige Hintergrundbeleuchtung für die Betrachter.

In einer ersten Phase messen die eigens für die Kappelle entwickelten Sensoren die Veränderungen des natürlichen Lichts. Die erhobenen Daten ermöglichen im Anschluss ein dynamisches System intelligenten Lichts, welches in der Lage ist, das künstliche Licht an die Bedingungen der Umgebung anzupassen und so das visuelle Empfinden zu verbessern ohne die Konservierung der Fresken zu gefährden. Das künstliche Licht wird demnach dynamisch mit dem Tageslicht interagieren und sich selbst im Hinblick auf Farbtemperatur und -intensität regulieren bis optimale Werte für eine perfekte Wahrnehmung der Kunstwerke erreicht werden. Die neue Beleuchtung garantiert bereits ab sofort eine bessere Farbwiedergabe und eine Energieersparnis von etwa 60 % im Vergleich zur früheren Anlage.
iGuzzini beleuchtet Giottos Meisterwerk mit neuem Licht
Durch die Installation von an die architektonischen Standorteigenschaften speziell angepassten Leuchten des Typs Palco COB und Laser Blade mit hohem Farbwiedergabeindex wird vor allem in Bezug auf die Empfindung der warmen Nuancen (gelb-orange-rot) sofort eine bessere Farbwahrnehmung der Fresken garantiert, wodurch die Heiligenscheine und die Vergoldungen im Inneren besonders gut zur Geltung kommen. Darüber hinaus impliziert die Anlage eine sofortige Verbesserung der bereits optimalen Konservierungsbedingungen, da die UV- und IR-Emissionen vollkommen ausgeschlossen werden, um das Risiko der Beschädigung des Gemäldezyklus zu vermeiden. Dank dem Einsatz von Produkten mit Tunable-White-Technologie, die den Farbton des weißen Lichts mit der Intensitätsveränderung des natürlichen Lichts dynamisch anpassen, wird in der zweiten Phase die bestmögliche Wahrnehmung der Kunstwerke über den ganzen Tag sichergestellt.
 
Das beleuchtungstechnische Projekt der Scrovegni-Kapelle ist Teil eines Programms für die architektonische Förderung der Kulturgüter von Padua und die Energieeffizienzsteigerung der Stadt. Das betrifft auch das Observatorium La Specola, welches dieses Jahr sein 250-jähriges Jubiläum feiert und den Palazzo della Ragione, in der die neue Beleuchtungsanlage demnächst präsentiert wird. Die Scrovegni-Kapelle und der Palazzo della Ragione stellen ebenfalls zwei grundlegende Etappen der künstlerischen Route dar, die vom Padova Urbs Picta-Dossier gefördert wird, mit dem die Stadt für die Mitgliedschaft im UNESCO Weltkulturerbe nominiert wird.
iGuzzini beleuchtet Giottos Meisterwerk mit neuem Licht

An der Pressekonferenz nahmen teil: Sergio Giordani, Bürgermeister von Padua, Cristiano Corazzari, Stadtrat der Region Venetien, Andrea Colasio, Stadtrat von Padua, Adolfo Guzzini, Präsident von iGuzzini, Gisella Capponi, Direktor der Hochule für die Konservierung und Restaurierung, und Dario Franceschini, Minister für Kulturerbe und Aktivitäten.

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